Bist du Bobath-, PNF- oder Vojta-zertifiziert? In Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind diese Qualifikationen besonders gefragt – und besonders gut bezahlt.
Neurologische Krankheitsbilder gehören zum klinischen Alltag in den Einrichtungen, in denen wir tätig sind. Cerebrale Bewegungsstörungen, ICP, Apoplex-Folgen, MS, Parkinson – überall dort, wo das zentrale Nervensystem beteiligt ist, arbeitest du mit Menschen, deren Lebensqualität direkt von guter neurophysiologischer Therapie abhängt.
Welche Zertifikate suchen wir?
Wir freuen uns über alle anerkannten neurophysiologischen Zusatzqualifikationen. Besonders wertvoll im Alltag mit unseren Patient:innen:
- Bobath – der Klassiker für die Behandlung neurologischer Bewegungsstörungen, besonders bei Cerebralparesen und Apoplex-Folgen.
- PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation) – kraftvoll bei Bewegungsstörungen aller Art, besonders effektiv bei Hemiplegien und MS.
- Vojta – gerade in der Arbeit mit Menschen mit ICP und früh erworbenen Hirnschädigungen ein Differenzierungsmerkmal.
- Andere anerkannte ZNS-Zertifikate – Affolter, Castillo Morales, Forced Use Therapy, etc.
Warum sind ZNS-Qualifikationen bei uns so wertvoll?
In Einrichtungen für Menschen mit Behinderung kommen neurologische Verordnungen regelmäßig – viel häufiger als in der durchschnittlichen Praxis. Das bedeutet:
- Du arbeitest fachlich auf deinem Spezialgebiet – nicht „auch mal“ Neuro, sondern überwiegend.
- Du baust deine Expertise gezielt aus, statt sie zwischen Rückenschmerzen und Knie-OP zu verteilen.
- Das Vergütungsmodell honoriert genau die Behandlungen, die du am besten kannst.
Was bedeutet das für dein Einkommen?
KG-ZNS-Behandlungen sind höher vergütet als allgemeine Krankengymnastik. Im Rahmen unseres Vergütungsmodells (Grundgehalt + Umsatzbeteiligung) wirkt sich das direkt auf dein Netto-Einkommen aus.
Beispiele zur Größenordnung findest du auf der Gehaltsseite – kurz gesagt: Wer regelmäßig KG-ZNS verordnet bekommt und gut ausgelastet ist, kommt eher an die obere Grenze unserer 3.600–5.000 € netto-Spanne.
Du hast Bobath, PNF oder Vojta? Erzähl uns davon – wir freuen uns auf dich.
Du hast (noch) kein ZNS-Zertifikat?
Kein Problem. Eine Zusatzqualifikation ist kein Muss, sondern ein Plus. Wir freuen uns über Berufseinsteiger:innen, Erfahrene und Wiedereinsteiger:innen ohne ZNS-Zertifikat genauso.
Und: Wenn du Lust hast, dich in diese Richtung weiterzuentwickeln, können wir über Fortbildungsunterstützung sprechen. Bobath- oder PNF-Kurse sind langfristig eine Investition, die sich für dich und für unsere Patient:innen auszahlt.
Welche Patient:innen behandelst du?
Du arbeitest in der Regel mit erwachsenen Menschen mit Behinderung, häufig mit:
- Cerebralen Bewegungsstörungen (ICP) – frühkindlich erworbene Hirnschädigungen
- Apoplex-Folgen (Schlaganfall) und ihren motorischen Auswirkungen
- Multipler Sklerose und neurodegenerativen Erkrankungen
- Spina bifida
- Querschnittlähmung
- Angelman-Syndrom
- Autismus-Spektrum-Störungen
- Geistigen Behinderungen mit assoziierten Bewegungsstörungen
- Komplexen Mehrfachbehinderungen, die langfristige Begleitung brauchen
Wir sprechen miteinander auf Augenhöhe. Du bist die fachliche Instanz – wir geben dir den Rahmen, in dem du fundiert arbeiten kannst.
Vier kurze Fragen - wir melden uns innerhalb eines Werktags.
Keine lange Bewerbung. Name, Telefon, E-Mail reichen.